13. Februar ist Tag des KussesKüssen ist gut fürs Immunsystem60 Gesichtsmuskeln sind aktivPressefotos
Am 13. Februar, dem Tag des Kusses, feiern wir mehr als nur ein Zeichen von Nähe. Ein inniger Kuss tauscht in nur zehn Sekunden bis zu 80 Millionen Bakterien zwischen zwei Menschen aus.
Das klingt abschreckend, ist aber ein natürlicher biologischer Vorgang. Dieser Austausch bereichert die Mundflora und stärkt das Immunsystem – vorausgesetzt, die Mundgesundheit stimmt.
Glücksgefühle garantiert
Küssen löst im Körper eine Kaskade aus. Rund 60 Gesichtsmuskeln arbeiten, Lippen und Gesicht werden besser durchblutet. Adrenalin schießt ins Blut, Neuropeptide sorgen für Entspannung. Stress schwindet, das Wohlbefinden steigt, sogar Schmerzen lassen nach.
Karies durch Küssen?
Küssen überträgt auch krankheitserregende Keime. Ob Karies oder Parodontitis dazugehören, ist noch unklar. Beide entstehen durch Bakterien, doch Faktoren wie Ernährung, Immunsystem und Veranlagung wiegen schwerer als das Küssen. Studien zeigen lediglich, dass Langzeitpaare ähnliche Bakterien im Speichel haben. „Wer regelmäßig Zähne putzt, auf eine insgesamt gute Mundhygiene achtet und zur Vorsorge geht, senkt nicht nur das eigene Risiko für Karies und Parodontitis, sondern schützt auch den Partner“, so Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente.
Mundgesundheit zählt
Trotz des regen Bakterienaustauschs überwiegen die Vorteile des Küssens. Es entspannt, hebt die Stimmung und verbessert das Immunsystem. Mit guter Mundhygiene steht dem Kuss nichts im Weg. Im Gegenteil: Küssen tut Körper und Seele gut.